Die Ahnen des Clans Ravnos teilten sich vor langer Zeit in Kasten auf, ganz ähnlich wie die Gesellschaft der indischen Sterblichen. Theoretisch darf nur ein Mitglied der jeweiligen Vampirkaste einem Mitglied der entsprechenden Sterblichen-Kaste den Kuss schenken. Praktisch jedoch hatten die Ahnen des Clans dessen Mitglieder so gut nicht unter Kontrolle, nicht in Indien und
schon gar nicht im Rest der Welt.
Diese Vampirkasten (Jati genannt) waren weitgehend identisch mit dem Großteil des Clans, was ihre Fähigkeiten und ihr Blut anging. Die Brahmanen-Ravnos jedoch verfügen über die Gabe des Sehens, die die anderen Jati nicht haben, und setzen sie oft ein, um die Zukunft vorherzusagen oder ihre Feinde aufzuspüren.
Unter den indischen Ravnos sind die Brahmanen die spirituellen Ratgeber und Philosophen des Clans. Ein anderer Zweig des Clans, die sogenannten Phuri Dae, folgten den Roma auf ihren Reisen durch Europa.
Regeltechnisch entsprechen sie den Brahmanen und erfüllten auch weitgehend dieselbe Funktion.
Disziplinen: Auspex, Schimären, Tierhaftigkeit
Schwäche: Die Brahmanen haben dieselbe Schwäche wie der Großteil des Clans Ravnos (S. 65). Jeder hat ein bevorzugtes Laster (wobei die Brahmanen besonders zum Schwindeln bei Wahrsagerei und Séancen neigen). Wann immer ein Brahmane Gelegenheit hat, seinem bevorzugten Laster nachzugehen, muss der Spieler Selbstbeherrschung oder Instinkt (Schwierigkeit 6)
würfeln, um der Versuchung zu widerstehen.
Wenn überhaupt, dann sind sie heute sogar bedeutungsvoller. Wir haben so viel zu bewahren und zu wenige Stimmen, um dies zu vollbringen.Zitat