Die Stadtgangrel erinnern manche Kainskinder an Kojoten – es sind Kreaturen, die gut ans Leben in der Wildnis angepasst sind, sich aber recht problemlos an das Stadtleben gewöhnen. Die hohe Beutedichte in Städten gepaart mit der den Gangrel innewohnenden Wandelbarkeit des Blutes hat der Blutlinie erlaubt zu gedeihen. Ihre Zugehörigkeit zum Sabbat bedeutet, dass sie eifrig den Kuss weitergeben, aber auch eine geringere Unlebenserwartung haben.
Im Gegensatz zu Landgangrel, die sich leisten können, ihre Tierhaftigkeit offenbar und ihr Erscheinungsbild wahrhaft animalisch werden zu lassen, müssen die Stadtgangrel entweder eine eher nosferatuartige Herangehensweise an das Unleben übernehmen oder sich unter ihre Beute mischen. Vom äußeren Erscheinungsbild her wirken letztere Kainskinder menschlich, sie kleiden sich der Umgebung und der Gesellschaftsschicht, die sie nachahmen, angemessen. Doch Stadtgangrel sind in erster Linie Vampire des Sabbats, und das bedeutet, sie sind Raubtiere. Jede Tarnung, die sie anlegen, ist eben genau das, Tarnung, die ihnen erlaubt, nahe genug heran zu kommen, um zuzubeißen.
Spitzname: Kojoten
Disziplinen: Geschwindigkeit, Gestaltwandel, Verdunkelung
Schwäche: Stadtgangrel haben dieselbe Schwäche wie der Stammclan (S. 53). Immer wenn ein Stadtgangrel in Raserei verfällt, erhält er einen zeitweiligen tierhaften Zug (der einen bestehenden ersetzen kann). Die regeltechnische Bedeutung dieser Züge obliegt dem Erzähler. Stadtgangrel neigen dazu, Züge zu entwickeln, die an Tiere erinnern, die man gemeinhin in Städten findet – Ratten, Hunde, Katzen, Tauben und sogar Insekten.